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Das passende Mountainbike-Pedal finden

Ganz egal, ob Mountainbike-Anfänger oder bereits ambitionierter Biker, es stellt sich die Frage nach dem richtigen Pedal. Klickpedal oder Flatpedal? Beide Varianten haben ihre Daseinsberechtigung und es gibt eine Vielzahl an Varianten. Wie so oft bei der Frage nach Komponenten, geht es nicht darum, welche Wahl die Beste ist, sondern welche die Beste für dich ist.

Bei der Wahl des richtigen Pedals kommt es auf den Fahrertyp und den bevorzugten Untergrund an auf dem gefahren wird. SHIMANO wird mit seiner großen Produktpalette an SPD-Klickpedalen sowie Flatpedals – ob große Auflagefläche, lange oder kurze Pins, um den Grip zu verbessern oder minimalistisches Design – allen Anforderungen gerecht.

Henrique Avancini - PD-M9100

Was ist Shimano SPD?

SHIMANO Pedaling Dynamics, kurz SPD, wurde entwickelt, um den Anforderungen der verschiedenen Fahrstile beim Mountainbiken zu entsprechen. Diese bewährte Technologie besteht seit nunmehr über 25 Jahren, verbessert die Kraftübertragung, sorgt für einen besseren Halt auch in schwierigen Passagen und für eine stets akkurate Position des Fußes auf dem Pedal. Schuh und Pedal verschmelzen regelrecht zu einer Einheit. Durch die eingelassene Schuhplatte ist neben maximaler Pedaleffizienz aber auch ein guter Gehkomfort gewährleistet. Das stetig verbesserte Pedaldesign ermöglicht darüber hinaus, dass sich Schmutz nicht am Pedal festsetzt. Neben dem besonders leichten und rennorientierten SHIMANO XTR Pedal sowie dem robusten SAINT Downhill-Modell gibt es auch einsteigerfreundliche Ausführungen, die es ermöglichen leichter ein- und auszuklicken.

Was ist der Unterschied zwischen Klickpedalen und Flatpedals?

Flatpedals werden auch als Plattformpedale bezeichnet und bieten eine breite und flache Auflagefläche. Sie werden oftmals mit gewöhnlichen Sport- und Freizeitschuhe gefahren. Jedoch sind spezifische Flatpedal-Schuhe zu empfehlen, die mit ihrer speziellen Gummimischung den Grip verbessern. SHIMANO geht sogar noch einen Schritt weiter und stimmt Schuh und Pedal so aufeinander ab, das es als eigenständiges System eine optimierte Schnittstelle zwischen Schuh und Pedal bildet und so maximalen Halt gewährleistet.

Klickpedale schrecken Einsteiger oftmals ab, da sie befürchten beim Anhalten oder in kritischen Situationen die Verbindung nicht schnell genug lösen zu können. Die Auslösehärte kann am Pedal allerdings unterschiedlich leicht oder hart eingestellt werden. Wenn man auf das Pedal tritt, rastet das sogenannte Cleat in einem federgetriebenen Schließmechanismus ein und sorg für eine sichere Verbindung zwischen Schuh und Pedal. Mit einer einfachen Drehung der Ferse zur Seite löst sich das Cleat vom Pedal und der Fuß ist frei.

Welche Mountainbike-Pedale eignen sich am besten für Einsteiger?

Zu Beginn sind Flatpedals zu empfehlen. Es ist wichtig zunächst das Bike zu beherrschen, dazu gehört z. B. mit Fußspannung das Vorderrad und das Hinterrad anzuheben. Darüber hinaus kann der Fuß bei Bedarf abgesetzt werden, ohne sich über das Ausklicken Gedanken machen zu müssen. Sobald die technischen Fähigkeiten ausgebaut sind und man eine gewisse Routine auf dem Bike entwickelt hat, kann auf Klickpedale umgestiegen werden.

Das richtige Pedal für den jeweiligen Fahrstil

Neben den genannten Vor- und Nachteilen kommt es vor allem auf das Gefühl an. Viele Fahrer bevorzugen Klickpedale, da sie gerade in schwierigen Passagen eine höhere Sicherheit und Kontrolle bieten. Darüber hinaus kann gleichermaßen am Pedal gezogen und gedrückt werden. Das geht auch mit einer guten Fußspannung, was allerdings nicht jeder beherrscht.

Vor allem Cross-Country-Fahrer nutzen Klickpedale für eine maximale Kraftübertragung bei Anstiegen und ein Höchstmaß an Kontrolle bei Abfahrten. Dirt Jumper und Downhill-Fahrer sind eher auf Flatpedals unterwegs.

Große Auswahl an Flatpedals

Flatpedals stehen in vielen Größen, Formen und Materialien zur Auswahl. Aggressive Fahrer aus den Bereichen Downhill und Freeride bevorzugen robuste Pedale und legen den Fokus nicht so sehr auf das Gewicht. Das SHIMANO Flatpedal SAINT PD-M828 verfügt über eine breite Plattform mit insgesamt 12 Pins aus Edelstahl für optimalen Grip auf anspruchsvollem Terrain. 

Die vielseitigen DEORE XT PD-M8040 Flatpedals sind die Wahl vieler Trail- und Endurofahrer. Es stehen zwei unterschiedliche Größen zur Auswahl – Small-Medium und Medium-Large – die einen guten Halt mit einem hervorragenden Verhältnis zwischen Gewicht und Stabilität unter allen Fahrbedingungen gewährleisten.

DEORE XT PD-M8040 Flachpedale sind in zwei Größen erhältlich – Small/Medium und Medium/Large

Eine Vielzahl an unterschiedlichen Klickpedalen

Auch unter den Klickpedalen gibt es eine breite Auswahl an unterschiedlichen Modellen für zahlreiche Einsatzzwecke. Sie besitzen den gleichen Klick-Mechanismus, unterscheiden sich aber hinsichtlich Material, Gewicht und Design.

Cross-Country-Fahrer bevorzugen leichte Pedale mit minimalistischem Design. Die XTR PD-M9100 Cross-Country-Pedale verfügen über eine schlanke Konstruktion bei einem Gewicht von lediglich 310 Gramm. Sie bieten außerdem eine einstellbare Federspannung, welche es dem Fahrer ermöglicht, Feineinstellungen am Widerstand vorzunehmen, der erforderlich ist, um in die Pedale ein- und auszuklicken. 

 

XT PD-M8120 Trail Pedal

Pedale für Trail-Fahren und Enduro-Rennen verfügen oft über einen größeren Käfig, um den Klick-Mechanismus vor Beschädigungen zu schützen. XT und XTR-Pedale gibt es neben einer XC- außerdem in einer Trail-Variante, die eine erweiterte Kontaktfläche zwischen Schuh und Pedal für zusätzliche Stabilität auf anspruchsvollem Terrain bietet.

SAINT PD-M820 SPD Pedal

Bei Gravity- und Downhill-Fahrern liegt der Fokus auf einem robustem Pedal. Perfekt hierfür ist das SPD-Pedal SAINT PD-M820 mit legiertem Käfig. Diese ähneln dem Flatpedal mit breiter Plattform, ermöglichen es jedoch einzuklicken. Die breitere Oberfläche unterstützt die weichere Sohle von Gravity-Schuhen und bietet dem Fahrer auch eine sichere Auflagefläche, falls mal keine Cleats montiert sind.

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