BZurück zur Übersicht

MOSELEY UND RUDE ZU CHAMPIONS DER ENDURO-WORLD-SERIES GEKÜRT

Nach acht toughen Runden in einigen der weltweit spektakulärsten Mountainbike-Umgebungen gingen zwei Shimano-Athleten am vergangenen Wochenende als Champions aus der Enduro World Series 2015 (EWS) hervor. Dies war der krönende Abschluss einer Reihe aufeinanderfolgender EWS-Siege für Shimano in den Elite-Kategorien der Männer und Frauen in den letzten beiden Saisons.

Die Legende Moseley zieht sich aus dem Radsport zurück

Nachdem Tracy Moseley alle möglichen Siege im Downhill errungen hatte, wendete sie sich 2012 Enduro zu und stellte mit einer nahezu perfekten Demonstration von Radbeherrschung und Fitness erneut ihre Klasse unter Beweis.

Moseley fuhr auf ihrem Trek Remedy 9.9 29er mit 140 mm Federweg, Shimano-XTR-Antrieb und 2-fach-Kurbel mit 36-26 Zähnen bei sechs der acht Etappen (County Wicklow – Irland, Tweedlove – Schottland, Samoëns – Frankreich, Whistler – Kanada, Aínsa-Sobrarbe – Spanien und Finale Ligure – Italien) als erste in Ziel und führte damit ab Runde 2 die EWS an.

Moseleys beendete ihre dritte Meisterschaft mit ihrem EWS-Sieg 2015, nach Medaillen in den Jahren 2013 und 2014. In dieser Saison teilte sie jedoch mit, dass sie ihren Titel nächstes Jahr nicht verteidigen wird. Wir wissen nicht, was Moseleys Pläne sind. Wir sind nicht einmal sicher, ob sie komplett mit Rennen aufhört. Was auch immer sie tun wird: Ihre bisherigen Leistungen lassen darauf schließen, dass sie darin sehr erfolgreich sein wird. Das gesamte Shimano-Team sagt „Herzlichen Glückwunsch, Tracey!“.

Rude stellt sein Können unter Beweis

Unterdessen beschloss Richie Rude vom Yeti-Fox-Shox-Factory-Team, ebenfalls ein ehemaliger Downhill-Rennfahrer, mit dem Sieg im Rennen der Männer eine fantastische Saison.  

Rude gewann die 4., 6.  und 7. Runde und belegte den dritten Platz in Runde 1. In Runde 8 musste er es also lediglich unter die ersten 20 schaffen, um Gold zu holen. Leichter gesagt als getan: Mit fünf Wertungsetappen in der Endrunde, bei dem alle Etappen mit demselben Rahmen, derselben Gabel und demselben Laufradsatz begonnen und beendet werden mussten, stand ihm ein nervenaufreibendes Rennen bevor.

Der hochtalentierte Jungspund blieb jedoch gelassen und navigierte sein Yeti SB6c mit Shimano-XTR-Antrieb und Saint-Bremsen in vier der fünf Abschnitte unter die ersten zehn Plätze und sicherte sich bereits in seiner zweiten Enduro-Saison den EWS-Titel.

Auch Rude wünschen wir alles Gute und hoffen, dass er in der nächsten Saison seinen Titel verteidigen kann.