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Folge dem neutralen SHIMANO-Service bei den Straßen-WM

Ein Blick hinter die Kulissen auf die spannenden Aktivitäten des neutralen SHIMANO-Serviceteams bei den UCI Straßen-Weltmeisterschaften

Wenn die Rennfahrer bei den letzten UCI Straßen-Weltmeisterschaften das vertraute Blau des SHIMANO-Logos erblickten, konnten sie beruhigt sein, dass Hilfe naht. Der neutrale SHIMANO-Service betreute alle Wettkämpfer, unabhängig von Klassifikation, Herkunftsland oder Schaltgruppe am Fahrrad. Sobald ein Rennfahrer Hilfe nach einem harten Sturz oder bei einem Reifenschaden benötigte, war das SHIMANO-Team zur Stelle.

EINE ARMEE BLAUER HELFER

Bei der Betreuung einer derartig großen Veranstaltung mit 12 unterschiedlichen Wettkämpfen braucht man eine ganze Armee von Helfern, damit alle Wettkämpfer ihre Start- und Ziellinien sicher erreichen.

Wir hatten dafür 14 Mitarbeiter vor Ort, von denen sechs Mechaniker sind. Sie begleiteten die Rennen mit den vier Pkw, zwei Motorrädern und dem Lkw von SHIMANO.

SUPPORTAUSRÜSTUNG

  • 24 vollständige Räder mit DURA-ACE Di2-Ausstattung (12 mit Felgenbremse, 12 mit Scheibenbremse) und DURA-ACE, Speedplay- oder Look-Pedalen für den Bedarf fast aller Wettkämpfer 
  • 20 DURA-ACE Karbon-Schlauchradsätze mit 11/28-Kassette (Modelle C50 und C40 mit besonders weiter Felge für von SHIMANO gesponserte Rennfahrer)
  • 20 DURA-ACE Wulstreifensätze mit 11/28-Kassette (C35 und C50) 
  • 40 Junioren-Spezialkassetten (mit für Junioren zulässiger 14/28-Übersetzung, die nicht größer sein darf als eine 52/14-Kombination)
  • Eine Fülle aller anderen denkbaren Komponenten, Teile, Zubehörteile und Werkzeuge - inklusive eines vollständigen Schuhsortiments in den Größen 36 bis 47

VOR DEN RENNEN

Täglich begann jedes Rennen mit einem steten Strom von Wettkämpfern, die den neutralen SHIMANO-Service in der Startzone aufsuchten. Ihnen wurde bei allen Anliegen - von der Feineinstellung der Schaltung bis zur Reparatur von Transportschäden von der Anreise per Flugzeug - geholfen. Sogar ein Star wie Rigoberto Urán Urán kam vorbei, um einen defekten Schalthebel ersetzen zu lassen. Direkt nach im lieh sich ein Wettkämpfer aus Hongkong ein komplettes SHIMANO-Rad aus, weil sein Fahrrad bei der Anreise verloren gegangen war.

WÄHREND DER RENNEN

Bei den Zeitfahrten folgte das SHIMANO-Team den kleineren Teams, die kein eigenes Begleitfahrzeug zur Verfügung hatten, mit seinen Autos. Außerdem wurde SHIMANO von den Ländern um Unterstützung gebeten, bei denen die Startzeiten der einzelnen Starter zu eng beieinander lagen.

Während der Straßenrennen half der neutrale SHIMANO-Service bei allen Notfällen von einfachen Reifenpannen bis zur Unterstützung von Fahrern, nach einem Sturz schnell wieder ins Rennen zu finden. „Diese Aufgabe war bei den Juniorenwettkämpfen besonders anspruchsvoll, wo die Fahrer vom Start bis ins Ziel aufs Ganze gehen. Dadurch lag jeder von ihnen früher oder später mal auf der Straße“, erklärt Joost Hoetelmans (Road Racing Sports Marketing Officer).

Im Elite-Rennen der Herren brachte SHIMANO Mathew Hayman und sein in der Mitte durchgebrochenes Fahrrad nach einem schweren Sturz zurück zum Zelt des australischen Teams, wo er schnell medizinisch versorgt werden konnte.

So seltsam es klingen mag, aber laut Hoetelmans waren Stürze gar nicht der größte Stressfaktor für die blaue Hilfsarmee. „An zwei Tagen endete ein Juniorenrennen um 12:30 Uhr, und die nächste Klasse startete um 13:30 Uhr. Das gab uns 45 Minuten Zeit, um 40 Kassetten auszutauschen. Und dann gab es die zwei Mädchen aus Äthiopien, die gar nicht wussten, dass sie mit einer Junior-Spezialkassette fahren mussten.“

NACH DEN RENNEN

„Als allererstes suchen wir nach jedem Rennen nach Fahrern (anhand ihrer Startnummer), um die ausgeliehene Räder oder Reifen wieder einzusammeln. Da ist man auf der Jagd nach einem Wettkämpfer aus Eritrea, einem anderen aus Ägypten und so weiter“, erklärt Hoetelmans. Nach einer gründlichen Reinigung des gesamten Materials, einschließlich der Autor und Motorräder, ist es Zeit, sich auf den nächsten Tag vorzubereiten.

ENDE GUT, ALLES GUT

Über alle neun Wettkampftage betrachtet hat das Shimano-Team Fahrer aus mindestens 40 Ländern auf die eine oder andere Art unterstützt. Auf diese außerordentliche Leistung angesprochen, meint Hoetelmans im Rückblick: „Ja, das war schon eine gewaltige Leistung. Aber es ist einfach so: Das ist eben, was wir tun. Genau darum geht es doch beim neutralen Service.“

Schauen Sie sich unseren Dokumentarfilm an, in dem wir das neutrale SHIMANO-Supportteam bei der Straßen-Weltmeisterschaft 2017 in Bergen begleiten.

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