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Sep Vanmarckes Radkonfiguration für die Frühjahrsklassiker

Sep Vanmarcke zeigt die Ausrüstung, mit der er die Rennen fährt, die er als die ehrlichsten des Radsports bezeichnet: die Frühjahrsklassiker.

Frühjahrsklassiker: jeder Stein zählen

Die Frühjahrsklassiker sind die ultimativen Eintagesrennen im Radsport. Fragen Sie einfach den 27-jährigen von SHIMANO gesponserten Elite-Profifahrer Sep Vanmarcke (LottoNL-Jumbo). Für ihn sind die Frühjahrsklassiker „Die schönsten Rennen des Jahres. Eine freie Art von Rennen. Volle Kraft bis zum Ende. Ehrliche Rennen.“

Die Klassiker finden auf den anspruchsvollsten Rennstrecken Europas statt. Lang andauernde Veranstaltungen wie das 290-km-Rennen Mailand-Sanremo sind bedeutende Monumente des Radsports, für die Wetterkapriolen typisch sind. Doch nichts ist ein kultträchtigeres Symbol dieser Saison als die engen, gepflasterten Forststraßen wie bei der Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix.

Was auf dem Fernsehbildschirm kraftvoll und geschmeidig wirken mag, ist in Wahrheit eine holprige Tortur für Fahrer und Rad. „Auf Pflastersteinen zu fahren, ist wirklich hart“, kommentiert Vanmarcke. „Du wirst so stark durchgeschüttelt, dass du extrem müde wirst.“ Um genau zu sein, sind die Erschütterungen so heftig, dass Vanmarcke auf vielen Pflasterstein-Abschnitten das Gefühl hat, „jeden Stein zählen“ zu können.

Ist Ihr Rad robust genug für die Hölle des Nordens?

Diese tückischen Straßen stellen eine besondere Belastung für das Equipment dar. Fahrer und Mechaniker müssen bei ihren Ausrüstungsentscheidungen strategisch vorgehen. Glücklicherweise ist der Team-LottoNL-Jumbo-Mechaniker Vincent Hendriks, der für die Konfiguration der Räder von Vanmarcke für die Klassiker zuständig ist, ein langjähriger SHIMANO Spezialist. „Sep ist sehr wählerisch und nimmt alles sehr genau, wenn es um seine Ausrüstung geht“, berichtet Hendriks. „Er bestimmt jede Modifizierung, die wir für diese großen Rennen vornehmen.“

Festlegung der Di2-Konfiguration von Sep Vanmarcke für die Frühjahrsklassiker

Was ist die perfekte Konfiguration für Vanmarckes Bianchi Oltre (das bei den meisten Klassikern zum Einsatz kommt) oder das Bianchi Infinito (seine Wahl für Paris-Roubaix)? Neben der Auswahl der richtigen Reifenbreite („28 mm, wenn es trocken ist, 30 mm bei nasser Paris-Roubaix-Strecke“, so Hendriks) arbeitet Hendriks bei der Entscheidung für den Antrieb mit SHIMANO zusammen.

Schaltung? „Ist vom Rennen abhängig“, erklärt Hendriks. „In Flandern wird Sep mit einer 53/39 vorn und einer 11-25-Kassette fahren. Für die Strecke Paris-Roubaix, die flach und sehr schnell ist, sodass er die kleineren Gänge nicht benötigt, installieren wir ein 44-Zahn-Kettenblatt an der Innenseite der Kurbel und eine 11-23-Kassette.“

Vanmarcke hat die gesamte SHIMANO Produktfamilie zur Auswahl, Hendriks war jedoch eindeutig. „Wir benutzen derzeit nur die Di2. Als ich vor 17 Jahren als Mechaniker anfing, verwendeten wir mechanische Antriebe von SHIMANO. Seit der Einführung der Di2 haben wir permanent umgestellt. Sogar für die Klassiker.“

„SHIMANO Di2 ist wirklich gut“, schwärmt Vanmarcke. „Wir fahren jetzt schon seit zwei Jahren damit. Sie funktioniert immer perfekt. Und bietet einige kleine Extras, die überaus willkommen sind.“

Di2-Sprint-Schalter für Steuerung nach Bedarf

Hendriks installiert eines dieser Extras an Vanmarckes Rädern für die Klassiker – den SHIMANO Di2-Schaltknopf-Sprint-Schalter. „Mit dem Sprint-Schalter schalten Sie mit einem kleinen Schaltknopf, der in Unterlenkerposition angebracht wird, nach oben oder unten“, erklärt Hendriks. „Für Sep befestige ich ein zweites Paar oben auf dem Lenker.“

Fotografie: Wouter Roosenboom & Cor Vos

Diese maßgeschneiderte Lösung wurde mit Hilfe von SHIMANO entwickelt. „Wir haben eine sehr gute Beziehung zu SHIMANO“, stellt Hendriks fest. „SHIMANO ist bei den großen Rennen stets am Start und hilft uns immer dabei, die besten Lösungen zu finden.“

Vanmarckes Ziel für die Klassiker-Kampagne 2016

Die Konfiguration von Vanmarckes Rad steht fest, und er ist optimistisch, was die diesjährigen Klassiker anbelangt. „Hoffentlich“, erklärt er, „können wir relativ schnell ein Rennen gewinnen, sodass aller erleichtert sein werden. Wir brauchen nur etwas Glück und müssen gesund bleiben.“

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