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Roads to Ride - Vuelta 2018 edition

La Alfaguara / Andalusien - Stage 4

Länge: 12,4 km
Höhenmeter: 650 m
Durchschnittl. Steigung: 5,6 %

La Alfaguara gehört zum Gebirgszug der Sierra Nevada und bietet einen angenehmen Anstieg nahe der historischen Stadt Granada. Die Vuelta führt dieses Jahr das erste Mal dort entlang, aber die Region ist als Trainingsort vieler Radsportprofis bekannt. Bei dieser besonderen Auffahrt erweist es sich möglicherweise als schwierig, in den richtigen Rhythmus zu kommen, aber der sanfte Anstieg, die ruhigen Straßen und die Abgelegenheit und Schönheit der Natur machen dies mehr als wett. Abenteuerlustige Radfahrer können den Berghang erkunden, um Ruinen eines alten Sanatoriums und verschiedene natürliche Höhlensysteme zu entdecken.

La Covatilla / Kastilien und Léon - Stage 9

Länge: 19,7 km
Höhenmeter: 1.100 m
Durchschnittl. Steigung: 5,6 %


La Covatilla zählt zu den härtesten Anstiegen dieser Region Zentralspaniens. Er zeugt von einer eigenen Radrenngeschichte und war bereits viermal Teil der Vuelta. Zu den Etappensiegern zählten unter anderem Danilo di Luca und der unerschrockene Dan Martin. Die Landschaft ist typisch für diese Region und wird beherrscht von kargem Buschland, mit Hügeln, die in der Ferne verschwinden. Diese trockene Landschaft verströmt einen ganz besonderen Charme, vor allem, wenn die entfernten Gipfel, die man rundum sieht, mit Schnee bedeckt sind. Man sollte sich im ersten Teil des Anstiegs etwas zügeln, denn im zweiten Teil werden die Steigungswerte zweistellig und an diesem Ort möchte man (genau wie an allen anderen Orten) ungern auf den Mann mit dem Hammer treffen.

La Camperona / Kastilien und Léon - Stage 13

Länge: 8,5 km
Höhenmeter: 650 m
Durchschnittl. Steigung: 7,4 %

Als Teil des Triptychons von Asturien und Kastilien verspricht La Camperona ein Feuerwerk bei der Vuelta 2018. Die Straße ist eng und teilweise kiesig und präsentiert sich im oberen Bereich mit brutalen Steigungen von bis zu 25 %. Anschließend wird es etwas flacher, aber die Steigung bleibt bis oben zum Funkturm im zweistelligen Bereich. Im Gegensatz zu denen in Asturien sind die Straßen in Kastilien anfälliger für die brütende Hitze der spanischen Sonne, sodass man sichergehen sollte, dass man mit der Hitze umgehen kann, wenn man hier in den Sommermonaten Fahrrad fährt.

Lagos de Covadonga/ Asturien - Stage 15

Länge: 14 km
Höhenmeter: 960 m
Durchschnittl. Steigung: 6,9 %

Der in einem der beeindruckendsten Naturgebiete Europas - dem Picos de Europa National Park - gelegene Anstieg von Covadonga ist eine wahre Auffahrt für Genießer und einer der landschaftlich atemberaubendsten Anstiege, die man fahren kann. Es ist bekannterweise schwierig, hier einen Rhythmus zu finden, da sich die Steigung mit jedem Kilometer ändert und es viele sehr steile Abschnitte mit mehr als 10 % Steigung gibt. Die Straße kann von Touristen stark frequentiert sein, auch wenn sie im August für Autos gesperrt ist. Die spektakuläre Umgebung macht diese Auffahrt zu einer der besten Spaniens. Und wenn man sich dem Gipfel nähert und etwas Luft geholt hat, bilden die dort gelegenen Seen - die dem Anstieg seinen Namen gegeben haben - das Sahnehäubchen von Covadonga. 

 

Monte Oiz / Baskenland - Stage 17

Länge: 8,8 km
Höhenmeter: 830 m
Durchschnittl. Steigung: 9,4 %

Der Monte Oiz ist einer der bedeutendsten und beliebtesten Gipfel des Baskenlandes. Er zählt zu den sogenannten Deiadar-Mendiak – fünf sichtbaren Gipfeln, von denen aus Nachrichten (per Rauchzeichen oder Horn) quer über das Land geschickt wurden, um Mitglieder der lokalen Regierung zu Versammlungen zusammenzurufen. Im Jahr 1985 wurde der Monte Oiz zum Schauplatz eines tragischen Flugzeugunglücks, bei dem ein Flugzeug, auf dem Flug von Madrid nach Bilbao, bei dichtem Nebel mit dem Rundfunkmast auf dem Gipfel des Berges kollidierte. Die Ausblicke über die Hügellandschaften und Klippen von Euskadi sind beeindruckend. Vor allem gegen Ende, wenn sich die Straße prekär zwischen den gigantischen Windrädern hindurch über die Kammlinie schlängelt, kann man eine traumhafte Aussicht genießen. Um in diesen Genuss zu kommen, muss man jedoch zunächst den mühsamen Anstieg mit zweistelligen Steigungswerten bezwingen. Am Gipfel werden dann aber alle Mühen belohnt.

Coll de la Rabassa / Andorra / Stage 19

Länge: 17,8 km
Höhenmeter: 1.112m
Durchschnittl. Steigung: 6,2 %

La Rabassa schlängelt sich vom Urlaubsort Sant Julia de Loria hinauf bis zu den Skiliften. Die steilsten Abschnitte befinden sich auf den ersten zwei Kilometern. Anschließend bleibt die Steigung angenehm konstant, sodass man während der beeindruckenden Fahrt entlang der Serpentinen den traumhaften Ausblick genießen kann. Die Auffahrt über Juberri war bereits zweimal Teil der Vuelta, aber nur einmal gab es eine Gipfelankunft, die Alessandro Ballan gewann.